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Equipment

Equipment

Nicht unbedingt das Topmodell der jeweiligen Kameraklasse

Auch in der Postproduktion: Computer und Software sind kurzlebige Produkte.

Faustregel: Für Stativ, Mikrofone , Licht soviel ausgeben wie für die Kamera

Grundsätzliche Entscheidung:

-bandbasierte Aquisitionsformen ( DigiBeta, DV,HDV, DVCam)

--diskbasierte Systeme, bzw AVCHD

Doch hier beginnt die große Diskussion:

AVCHD ist zwar der neueste Standard für hochauflösende Camcorder, aber das Problem beginnt
mit der Nachbereitung von solch großen Datenmengen, was bisher kaum ein PC-Bearbeitungs-
programm beherrscht und dazu ein superschneller und teurer Rechner mit mindestens 4-Core-Prozessor
benötigt wird.

 Das nächste Problem ist die Sicherung Ihrer Filme. Dies ist nur auf Blu-ray-Disk,
SD-Karten, Memory-Sticks oder Festplatten möglich. Eigentlich kommen nur letztere wegen ihrer
Kapazität in Frage, aber Festplatten halten nicht ewig, dann können auf einen Schlag Ihre vielen
Filme dahin sein. Außerdem müssen Sie bei Vorführungen im Bekanntenkreis z.B. Ihre Festplatte
mitnehmen und mit einem Bildschirm oder TV-Gerät verbinden, wenn es möglich ist!! Die Qualität
können Sie eh nur auf HD-Geräten zeigen.

Anders verhält es sich mit den bisher benutzten Mini-DV oder HDV-Kassetten. Bei richtiger Lagerung
und Pflege halten diese sehr lange, man sollte auch immer das beste Material verwenden.Sie haben
die Kassetten mit dem Rohmaterial, daraus machen Sie ihre Masterbänder, können diese auf DVD
 brennen, verschenken oder verkaufen und als zusätzliche Sicherung aufbewahren.Die Bearbeitung
dieser Bänder ist mit allen Schnittprogrammen oder Geräten völlig problemlos

Man darf gespannt sein, ob die Industrie den Kunden weiterhin das AVCHD-Format aufzwingt
und ihn mit der Nachbearbeitung im Regen stehen lässt und sogar die Bänderproduktion drosselt
oder ob die bandbasierten Systeme, wie sie bei Cameras im oberen Segment ja noch angeboten
werden, sich weiterhin bewähren können.

 

Zubehör

Stativ

Wer am Stativ spart, spart am falschen Ende!

Drei Komponenten:

Stativkopf – Beine – Spinne

Gewicht muss der Kamera angepasst sein, nicht immer ein möglichst schweres!

 Kopf:

Fluidgedämpft, bis zu sieben Dämpfungsgrade

Ausrichtung des Stativs erfolgt in erster Linie über den Kugelkopf,

auf Schnellwechselkupplung achten.

Weitwinkelkonverter

Sollte man immer auf dem Objektiv lassen, wenn er durchzoombar ist

Mikrofon und Kopfhörer

Mindestausstattung ein Richtmikrofon und ein oder zwei Ansteckmikrofone, eventuell mit Funkstrecke

Unsymmetrische Mikrofoneingänge mit kleinen Klinkensteckern sind nachteilig, weil dünne Kabel und empfindliche Steckverbindung, auch sind nur wenige Meter Kabel möglich ohne Tonstörungen.

Symmetrisch ausgelegt sind symmetrische Tonanschlüsse mit stabilen XLR-Steckverbindungen mit langen Tonkabeln.Sind keine XLR-Eingänge vorhanden, kann ein Mischpult oder Symmetriewandler davorgeschaltet werden.

Funkmikros sind bei sich bewegenden Menschen nötig

Tonstörungen sind kaum zu beheben, weniger die Bildstörungen (Cutter)

Kopfhörer mit geschlossenen Hörmuscheln gegen Außenklang für Tonkontrolle.

Scheinwerfer verstärken das vorhandene Licht oder schaffen eigene Lichtstimmungen, wenn möglich mit Fresnell-Linse, weil fokussierbar.

Es werden mindestens drei Scheinwerfer(mit Stativ) benötigt (Teamlicht). Notfalls ein kleines Akkukopflicht und Farbfolien. Sogenannte Dreipunktausleuchtung: eine Führung, einen Aufheller(auch Reflektor) und eine Lichtquelle hinter dem Objektiv (Spitzlicht),wegen der Tiefe.